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In den grünen Eichenwäldern leben zahlreiche Tiere, u.a. Wildschweine, Rehe und Hasen. Die Landschaftspflege der letzten zwei Jahrtausende und die schonende Nutzung der Böden haben unsere Gegend zum idealen Ort der Entspannung gemacht, um die persönlichen Energien wieder aufzutanken.

"NaTourOasi" befindet sich inmitten der Harmonie der Toskana und liegt auf 600 m ü.M. mit herrlicher Aussicht auf Cortona und das Chiana-Tal (Valdichiana). Dank dieser zentralen Lage ("mitten in Italien"!) kann man aus allen Himmelsrichtungen und mit verschiedenen Transportmitteln hierher kommen.

"NaTourOasi" ist idealer Ausgangspunkt für Ausflüge in die bedeutenden Kunststädte der Toskana und Umbriens:


Arezzo ( Km. 20 )
Firenze
( Km. 70 )
Siena
( Km. 40 )
Pisa
( Km. 140 )
Perugia
( Km. 80 )

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Civitella in Val di Chiana

Das Gemeindegebiet ist teils hügelig, teils eben und gehört zur Provinz Arezzo, nicht weit von der Provinz Siena entfernt. Civitella in Val di Chiana liegt auf einer Hügelkuppe in 525 m Höhe ü.M. mit schönem Ausblick auf das Chiana- und das Ambra-Tal.
Sehenswürdigkeiten: die mittelalterliche Burg (Ursprung im Jahr 1048), die Stadtmauer, ein hübscher Brunnen aus Stein aus dem Mittelalter,

Kirche Santa Maria (erster Bau im 11. Jahrhundert, Umbau im romanischen Stil 1252, Restaurierung nach dem 2. Weltkrieg) mit einem farbigen Terrakotta-Madonnenbildnis im Della Robbia-Stil aus dem Jahr 1522.In der Nähe von Civitella liegt, am Pass zwischen Chiana- und Ambra-Tal entlang der alten "Handelsstraße" ("Strada dei Mercanti"), das Oratorium der Madonna von Mercatale. In den Hügeln befinden sich auch die Ortsteile Oliveto und Ciggiano, in denen noch Reste der ehemaligen Festungsmauern zu sehen sind. Rundherum werden Oliven und Wein angebaut.

Der mittelalterliche Ortskern von Civitella in Val di Chiana sowie die Ortsteile Cornia und Gebbia wurden während des 2. Weltkriegs zu Schauplätzen schrecklicher Gewalttaten der Nazi-Faschisten: das gesamte Gebiet wurde verwüstet und insgesamt 176 unschuldige Bürger getötet.
Um die Erinnerung an dieses dramatische und schmerzhafte Ereignis wach zu halten, das die Gemeinde hart getroffen und ihren Alltag tragisch verändert hat, sowie auch um den künftigen Generationen die Fehler und Schrecken der Kriege darzustellen und damit die Botschaft des Friedens zu vermitteln, hat eine Bürgerinitiative in Zusammenarbeit mit der Gemeindeverwaltung in Piazza Martiri einen "Raum der Erinnerung" ("Sala della Memoria") eingerichtet, der im Jahr 2004 am 60. Jahrestag des Massenmords eröffnet wurde.
In diesem Raum sind Erinnerungsstücke der Opfer, Fotos von Civitella vor und nach der Zerstörung, Archiv-Dokumente, Geschichtsforschungen, Zeugenberichte, Justizuntersuchungen, Bücher, Videos und verschiedene andere Objekte ausgestellt.
Der Raum ist samstags und sonntags geöffnet; Eintritt frei. Für Besuche an anderen Tagen wenden Sie sich bitte an folgende Tel.Nr.: 0575448112 (Sekretariat des Bürgerkomitees). Für Führungen wenden Sie sich bitte an die Gemeindebibliothek, Tel. 0575445303.
Das Bürgerkomitee lädt alle Besucher ein, sich im Gästebuch einzutragen und, sofern sie es möchten, ihre Meinungen und Gedanken zu äußern, wie dies auch der ehemalige Staatspräsident Carlo Azeglio Ciampi anlässlich seines Besuchs am 7. Okt. 2004 getan hat, um den Kriegsopfern der Provinz Arezzo zu gedenken.

  
Gargonza ( Km. 5 )

Gargonza liegt entlang der wichtigsten Ausflugsstrecken der Toskana und bietet einen wunderschönen Ausblick auf die toskanische Landschaft. Die Atmosphäre des Mittelalters ist noch heute zwischen den Gebäuden, dem Turm, der romanischen Kirche und den Festungsmauern zu spüren. Aufgrund der strategisch günstigen Lage nahm Gargonza einen wichtigen Platz in den Auseinandersetzungen zwischen Florenz, Siena und Arezzo ein. Dante Alighieri verbrachte hier übrigens die ersten Tage seines Exils, zu Gast bei den Grafen Umbertini.

 

  

Cortona ( Km. 25 )

Einst war der Ort Mitglied des 12-Städte-Bündnisses der Etrusker: noch heute sind im Mauerring des Mittelalters Teile der mächtigen Etrusker-Festung zu sehen. Neben einigen wunderschönen Renaissance-Palästen bewahrt Cortona vor allem das Flair des Mittelalters, das man entlang der winkligen und steilen Gassen spüren kann. Dank der Höhenlage (600 m ü.M.) genießt man überall in Cortona einen herrlichen Ausblick über das Chiana-Tal.

 

Im Museum der Accademia Etrusca sind zahlreiche Kunstwerke ausgestellt, u.a. der etruskische "Leuchter" aus Cortona - ein wertvolles Bronze-Stück der Antike, sowie die "Muse Polimnia", eine wunderschöne Wachsmalerei der Römerzeit. Im Bistumsmuseum (Museo Diocesano) sind außer Werken von Luca Signorelli (bedeutender Renaissance-Maler, der in Cortona geboren wurde) eine "Verkündigung" des Beato Angelico sowie eine "Maestà" von Pietro Lorenzetti zu bewundern. Weitere Sehenswürdigkeiten: die mittelalterlichen Kirchen San Francesco und San Domenico, Palazzo Casali (Gebäude aus dem Mittelalter mit Renaissance-Fassade), die Renaissance-Kirchen Santa Maria Nuova und San Niccolò mit wertvollen Kunstwerken. Außerhalb der Stadt liegen mehrere Etrusker-Gräber: "Tanella di Pitagora" (2. Jahrh. v.Chr.) in Cannaia; Gräber des 7. u. 6. Jahrh. v.Chr. in Sodo. In Metelliano befindet sich die romanische Kirche Sant' Angelo, bei Calcinaio steht der bedeutende "Tempel" Santa Maria delle Grazie aus dem 16. Jahrhundert. Das Kloster Celle wurde vom Hl. Franziskus gegründet und ist einer der beeindruckendsten Orte der Gegend. Die "Via Crucis" von Severini (20. Jahrh.) begleitet die mystische Rampe, die den Ort mit der Wallfahrtskirche Santa Margherita verbindet, die wiederum unterhalb der mächtigen Festung Fortezza del Girifalco liegt.

  

Lucignano ( Km. 15 )

Dieses kleine Burgdorf der Toskana ist eine Perle der mittelalterlichen Urbanistik: die Ellipsen-Form mit den kreisrunden Straßen ist unverändert erhalten. Wegen der günstigen Höhenlage oberhalb des Chiana-Tals hatte Lucignano bereits während der Antike strategische Bedeutung und wurde später in die Auseinandersetzungen der angrenzenden Gebiete verwickelt. In der Mitte des Ortes steht die Kirche San Francesco, die ab 1248 erbaut wurde: die Fassade ist typisch franziskanisch in "Scheunenform", im Innenraum befinden sich zahlreiche Fresko-Malereien von Ende des 14. Jahrhunderts.
Im Rathaus ist da Gemeindemuseum (Museo Civico) untergebracht, in dem u.a. zwei Bilder von Luca Signorelli zu sehen sind sowie auch der berühmte "Goldene Baum" (Albero d´Oro, oder Albero di Lucignano - goldener Baum aus Lucignano) ein beeindruckender Reliquienbehälter, der symbolisch das Kreuz Jesu darstellt.

 

  

Assisi ( Km. 95 )

Assisi bewahrt noch heute mit engen verwinkelten Gassen und jahrhundertealten Bauwerken die Erinnerung an das Mittelalter und die Verbindung mit dem Franziskanerorden. Die bedeutendsten Sehenswürdigkeiten der Heimatstadt und Wirkungsstätte des Hl. Franziskus sind die großen Kirchen. Die Basilika des hl. Franziskus besteht aus zwei übereinander liegenden Kirchen: die Unterkirche wurde 1228 begonnen und von Cimabue, Giotto sowie Pietro Lorenzetti mit Freskomalereien geschmückt, die Oberkirche aus dem 14. Jahrhundert bewahrt einen Zyklus mit 28 Freskomalereien der Lebensgeschichte des Heiligen, die fast alle Giotto zuerkannt werden. Der Dom wurde ab dem 8. Jahrhundert auf Ruinen der Römerzeit errichtet; 1197 wurde hier Friedrich II. getauft. In der Kirche Santa Chiara mit Freskomalereien von Giotto befindet sich das Kruzifix, das zum Hl. Franziskus gesprochen hat.

 

  

San Sepolcro ( Km. 45 )

Der Ort hat sich ab dem 10. Jahrhundert rund um ein Oratorium entwickelt, in dem Reliquien aufbewahrt wurden, die aus dem Heiligen Grab ("Santo Sepolcro") in Palästina hierher gebracht wurden. Im 13. Jahrhundert war es eine freie Kommune. Die quasi rechteckigen Stadtmauern umschließen noch heute den Ortskern. Der Dom hat eine romanisch-gotische Fassade (aus Stein, mit drei Portalen u. einem großen Rundfenster), im Innenraum befindet sich ein Fresko von Bartolomeo della Gatta: die "Kreuzigung". Der Glockenturm hat eine typisch gotische Nadel-Form.
Die Fassade der Kirche San Francesco ist aus dem Jahr 1258 und hat ein gotisches Portal sowie ein Rundfenster; der Innenraum ist barock, neben der Kirche liegen der Kreuzgang (13.-14. Jahrh.) und der Kapitelsaal (13. Jahrh.). Im Rathaus befindet sich das berühmte Fresko der "Auferstehung Christi" von Piero della Francesca; außerdem ist dort die Pinakothek untergebracht, in der u.a. ein weiteres wertvolles Werk von Piero zu bewundern ist: das "Poliptychon der Misericordia".

 

  

San Gimignano ( Km. 50 )

Der Ort ist weltweit berühmt wegen der hohen Türme, die seit dem Mittelalter das Stadtbild kennzeichnen. Von Olivenhainen und Weinbergen umgeben, war San Gimignano bereits im Mittelalter für die Produktion von Qualitätsweinen bekannt (heute: Vernaccia DOCG). Erste Siedlungen gab es hier schon zur Etrusker-Zeit, gegen Ende des 12. Jahrhunderts war es eine freie Kommune. Das Städtchen erstreckt sich über drei Hügel: am höchsten Punkt liegt die "Rocca" (Burg), darunter der ältere Ortskern mit Stadtmauern vor Ende des 13. Jahrhunderts, weiter abwärts entwickelten sich bis zum 14. Jahrhundert weitere Stadtteile, die ebenfalls von Mauern umgeben sind. Wichtigste Sehenswürdigkeiten: der Hauptplatz Piazza del Duomo mit dem Palazzo del Podestà (im Erdgeschoss offene Bogenhalle, dahinter der Turm "Torre Rognosa"), die Kollegiats-Kirche (im Innenraum bedeutende Fresken mit Geschichten des Alten u. Neuen Testaments) sowie der Palazzo del Popolo (Rathaus) mit dem höchsten Turm der Stadt (Torre Grossa). Im Rathaus befinden sich wertvolle Freskomalereien und die sehenswerte Pinakothek (u.a. Werke von Pinturicchio, Filippino Lippi).

 

  

Montepulciano ( Km. 30 )

Oberhalb der Weinberge, in denen der "Vino Nobile di Montepulciano" angebaut wird, erstreckt sich die mittelalterliche Stadt, die später zur "Perle der Renaissance" wurde: entlang der Straßen trifft man auf zahlreiche elegante und imposante Fassaden des 15. und 16. Jahrhunderts. Am Hauptplatz Piazza Grande stehen Rathaus und Dom, rundherum mächtige Renaissance-Paläste mit sehenswerten Weinkellern.
Auf einer grünen Wiese mit unvergesslicher Aussicht unterhalb der Altstadt befindet sich der eindrucksvolle Tempel "San Biagio".

 

  
Montalcino (Km. 40)

Montalcino ist heute vor allem als Herkunftsort eines der besten Rotweine der Welt bekannt: der "Brunello di Montalcino". Das Städtchen liegt auf 564 m Höhe ü.M. über den Tälern der Flüsse Orcia, Arbia, Asso und Ombrone, und blickt auf eine geschichtsträchtige Vergangenheit zurück: mindestens seit der Bronzezeit wurde dieser "Berg der immergrünen Eichen" bewohnt. Aufgrund der strategisch wichtigen Lage stand Montalcino im Zentrum der Auseinandersetzungen zwischen Florenz und Siena. Mitte des 16. Jahrhunderts musste sich Siena endgültig den Medici ergeben, doch für einige Jahre bestand dann noch die "Stadtrepublik Siena in Montalcino". Der malerische mittelalterliche Ort lädt zu Spaziergängen ein, die Umgebung ist noch heute von der Landwirtschaft geprägt (Wein, Olivenöl, Honig) und nicht weit entfernt liegt die faszinierende romanische Abteikirche Sant´Antimo.

 

  

Pienza ( Km. 30 )

Der Ortsname leitet sich von Papst Pius II. Piccolomini her, der Mitte des 15. Jahrhunderts den florentiner Architekten Bernardo Rossellino beauftragte, seinen Geburtsort "Corsignano" zu einer Idealstadt der Renaissance umzugestalten. Inmitten des ursprünglich mittelalterlichen Städtchens liegt der Hauptplatz mit den Renaissance-Bauten des Doms, des Piccolomini-Palasts und des Rathauses. Im faszinierenden Innenraum des Doms sind Original-Gemälde von Giovanni di Paolo, Matteo di Giovanni, Vecchietta und Sano di Pietro sowie ein Marmor-Altar von Rossellino zu bewundern.
Neben dem Dom liegt das Bistumsmuseum (Museo Diocesano) mit wertvollen Kunstwerken: u.a. Pietro Lorenzetti, Schule des Sodoma, Sano di Pietro, flämische Wandteppiche des 15. u. 16. Jahrh., seltene englische Stickerei des 14. Jahrhunderts. Vom ersten Stockwerk des Palazzo Piccolomini genießt man den Ausblick auf den kleinen Palastgarten.
Zu Füßen des Ortes erstreckt sich der bezaubernde "Natur- u. Kulturpark des Orcia-Tals" (Unesco-Weltkulturerbe) mit sanften Hügeln und beeindruckenden "Crete"-Schluchten.

 

  

Trequanda ( Km. 30 )

In einem der am besten erhaltenen Landschaftsgebiete der Provinz Siena liegt der mittelalterliche Hügelort Trequanda, der sich rund um eine Burg des 13. Jahrhundert entwickelt hat. Aus dieser Zeit ist noch der runde zinnenbewehrte Turm erhalten. Die reizvolle Landschaft außerhalb des Orts besteht aus Wäldern, Weingärten und Olivenhainen.
Zentrum der Altstadt ist der Platz, an dem die Kirche Santi Pietro e Andrea steht: ihr Ursprung geht auf das 13. Jahrhundert zurück, die farbliche Gestaltung der Fassade aus hellen und dunklen Steinquadern ist für diese Gegend recht ungewöhnlich. Im Innenraum sind ein "Himmelfahrt"-Fresko von Sodoma und ein Triptychon von Giovanni di Paolo zu sehen.

 

  

Chianciano Terme ( Km. 40 )

Chianciano Terme ist einer der bekanntesten und wichtigsten Thermalorte Italiens. Dank der Thermalquellen befanden sich hier bereits zur Etrusker- und Römerzeit bedeutende Ansiedlungen, zu denen auch eine mächtige Thermalanlage gehörte, die z.Zt. im Ortsteil Mezzomiglio ausgegraben wird. Zahlreiche archäologische Fundstücke sind im empfehlenswerten, modern gestalteten Museum (Museo Civico Archeologico Delle Acque) zu sehen. Im kleinen mittelalterlichen Ortskern befinden sich hübsche Bauwerke aus der Romanik und der Renaissance sowie ein kleines Kunstmuseum (Museo di Arte Sacra) im Palazzo dell'Arcipretura.

 

  

Bagno Vignoni ( Km. 40)

Die Besonderheit dieses kleinen mittelalterlichen Thermalortes ist der einzigartige Platz mit dem großen Thermalwasser-Becken, auf dessen Oberfläche sich die alten Bauwerke spiegeln. Je nach Jahreszeit steigt mehr oder weniger Dampf auf und erzeugt ungewöhnliche, faszinierende Momente des Erlebens. In der Vergangenheit haben hier die Hl. Katharina von Siena und Lorenzo de´ Medici Il Magnifico gebadet. Aus dem Becken fließt ein kleines Rinnsal bis zum Fluss Orcia und wurde bis vor wenigen Jahrzehnten für den Antrieb mehrerer Mühlen genutzt: dieses Areal am Abhang des Ortes ist nun ein kleiner sehenswerter Archäologie-Park, von dem aus man auch einen atemberaubenden Ausblick auf das Tal genießt.
"Mit dem Besuch von Bagno Vignoni überschreitet man die Schwelle der Zeit und taucht in eine zeitlose Wirklichkeit ein."

 

  

Chiusi ( Km. 45 )

Zur Etruskerzeit erlebte Chiusi ihre Blüte mit dem legendären König Porsenna. Zahlreiche archäologische Fundstücke sind im Nationalmuseum "Museo Archeologico Nazionale Etrusco" zu sehen. Dem Museum gegenüber steht der Dom, der bereits im 12. Jahrhundert existierte und 1585 umgebaut wurde; gleich daneben liegt der Eingang zum Dommuseum (Museo della Cattedrale) mit interessanten Kunstwerken und dem Zugang zum so genannten "Porsenna-Labyrinth", das bis zu einer Zisterne des 1. Jahrh. v.Chr. führt.
Rund um Chiusi sind zahlreiche interessante Etrusker-Gräber entdeckt worden, die teilweise zu besichtigen sind (Info im Archäolog. Museum): Pellegrina, Scimmia, Leone, Pania u.a. Ebenfalls außerhalb der Stadt liegen die frühchristlichen Katakomben Santa Mustiola und Santa Caterina.

 

  

Cetona ( Km. 50 )

Cetona liegt am Abhang des gleichnamigen Bergs (Monte Cetona). Die Altstadt besteht aus verwinkelten Gassen, die in Spiralform bis zur Burg ("Rocca") hinauf führen.
In der Nähe befindet sich die vorgeschichtliche Ansiedlung Belvedere (40.000 Jahre alt), deren Fundstücke zusammen mit anderen interessanten Zeugnissen der Vor- u. Frühgeschichte bis zur Bronzezeit im Museum (Museo Civico per la Preistoria del Monte Cetona) gezeigt werden.
In der Kirche San Michele Arcangelo (1155 begründet) sind Freskomalereien der Sieneser Schule sowie von Cola Petruccioli zu sehen; in der Kirche Santissima Trinità befindet sich ein Freskenzyklus von Pinturicchio.

 

  

Castiglion del Lago ( Km. 40 )

Der Halbinsel-Hügel am Westufer des Trasimeno-Sees war bereits zur Etruskerzeit bewohnt und wurde um das 7. Jahrh. n.Chr. zum Bollwerk des byzantinischen Herzogtums Perugia. Castiglione wurde später von Arezzo, Cortona und Perugia umkämpft und schließlich von Perugia unterworfen. Von 1617 bis 1648 war Castiglione ein Herzogtum, das dann in den Kirchenstaat eingegliedert wurde.
Die Burg Rocca del Leone wurde 1247 vermutlich nach Plänen des Frate Elia Coppi als Fünfeck mit vier Ecktürmen und dreieckigem Hauptturm gebaut. Der Palazzo della Corgna wurde auf den Häusern der Baglioni und einem Teil des Mauerrings errichtet. Die Nähe zwischen Palast und Burg, die durch einen Gang verbunden sind, vermittelt einen typisch feudalen Gesamteindruck. Die Innenräume bewahren bedeutende Malereien, u.a. die von Niccolò Circignani, genannt "Il Pomarancio", ab 1574 ausgeführt wurden.

 

  

Camaldoli ( Km. 50 )

Inmitten der grünen Wälder des Casentino bieten sich hier Möglichkeiten zu ausgedehnten Spaziergängen im Einklang mit Natur und Spiritualität: in Camaldoli befindet sich das Heimatkloster des Kamaldulenser-Ordens (im 11. Jahrh. vom Hl. Romualdo gegründet). Zur Zeit des Humanismus des 15. Jahrhunderts war das Kloster ein bedeutendes intellektuelles Zentrum und Sitz einer bekannten Akademie, die von Lorenzo de´ Medici und Leon Battista Alberti gefördert wurde. Die Einsiedelei liegt bergaufwärts auf 1104 m ü.M.; es war der erste Sitz des Klosters und bewahrt noch heute die ursprüngliche Anlage der getrennten Mönchszellen.

 

  

La Verna ( Km. 40 )

Ort des Friedens und der Spiritualität, seit dem 13. Jahrhundert Sitz des bekannten Franziskanerklosters. Im Jahre 1213 schenkte Graf Orlando Gaetani den Berg dem Hl. Franziskus von Assisi, der sich zusammen mit anderen Mönchen in einer Höhle niederließ und dort am 17. September 1224 die Wundmale Christi empfing.
1216 ließ Orlando das Kirchlein Santa Maria degli Angeli errichten, das später umgebaut wurde. In der zweiten Hälfte des 13. Jahrh. wurde die Kapelle der Wundmale (Cappella delle Stimmate) gebaut und im Laufe des 14. u. 15. Jahrhunderts entstand die einschiffige Hauptkirche (Chiesa Maggiore). In den Kirchen sind wertvolle Terrakotta-Werke von Andrea della Robbia zu sehen, u.a. eine "Anbetung des Jesuskindes" und eine "Verkündigung".

 


 

 
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